Versionshinweise zu VMware Horizon Client für Windows

Horizon Client für Windows 4.0.1 | 31. März 2016

Zuletzt aktualisiert am: 31. März 2016

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware Horizon Client für Windows erleichtert Ihnen den Zugriff auf Ihren virtuellen Windows- oder Linux-Desktop oder auf gehostete Windows-Desktops und -Anwendungen und bietet dabei die bestmögliche Benutzererfahrung im lokalen Netzwerk (Local Area Network/LAN) oder Fernnetz (Wide Area Network/WAN).

  • Unterstützung für Windows 10-, Windows 8- und 8.1- (mit Updates) sowie Windows 7-Systeme – Windows XP und Windows Vista werden nur noch von Horizon Client 3.2.1 und früher unterstützt. Siehe In Horizon Client 3.2.1 behoben.
  • Unübertroffene Leistung – Die Anpassungsfähigkeiten des PCoIP- und des Blast Extreme-Anzeigeprotokolls wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität – Horizon Client für Windows ist eng in VMware Horizon 6 und Horizon 7 integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Zum Schutz der Benutzerdaten wird stets die SSL-/TLS-Verschlüsselung verwendet, und auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. Horizon Client für Windows unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA SecurID-Authentifizierung. Sie können auch Horizon Client für Windows installieren, damit der Client im FIPS-Modus ausgeführt wird.

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Neuheiten in dieser Version

Neue Funktionen in Horizon Client 4.0.1

  • TLSv1.0 wird standardmäßig aktiviert
    Die Aktivierung von TLSv1.0 stellt sicher, dass sich mit Horizon Client standardmäßig eine Verbindung mit VMware Horizon Air-Servern herstellen lässt. Sie müssen also kein Upgrade auf Horizon Client 4.0.1 durchführen, solange Sie nicht mit Horizon Client eine Verbindung mit Cloud-gehosteten Horizon Air-Desktops und -Anwendungen herstellen möchten.
    Hinweis: Die Einstellung Configures SSL protocols and cryptographic algorithms in der ADM-Vorlagendatei für die Horizon Client-Konfiguration kann die Standardeinstellung überschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Windows.

Neue Funktionen in Horizon Client 4.0

  • VMware Blast Extreme
    Endbenutzer können das VMware Blast-Anzeigeprotokoll auswählen, wenn sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop oder einer Remoteanwendung in Horizon Client herstellen. Außerdem können sie Dekodierungs- und Netzwerkprotokolloptionen für VMware Blast-Sitzungen konfigurieren. Administratoren können vmware-view-URIs erstellen, um Remote-Desktops und Remoteanwendungen mit dem VMware Blast-Anzeigeprotokoll zu starten. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.0 erforderlich.
  • Skalierung der hochauflösenden Anzeige
    Die Anzeigeskalierung wird für höhere DPI-Werte in Remote-Desktops und -anwendungen unterstützt und kann angewendet werden, wenn für den Windows-Client „Kompatibel mit systemspezifischen DPI-Werten“ eingestellt und die Skalierung größer als 100% ist.
  • Verbesserung der Funktion der Clientlaufwerksumleitung
    Sie können jetzt Client-seitige USB-Speichergeräte für Remote-Desktops und Remoteanwendungen freigeben.
  • URL-Inhaltsumleitung
    Bestimmte URLs kann ein Administrator so konfigurieren, dass die Links immer auf dem Client oder in einem Remote-Desktop bzw. in einer Remoteanwendung geöffnet werden. URLs können Links zu Webseiten, Telefonnummern, E-Mail-Adressen und vielem mehr sein. Es lassen sich URLs umleiten, die in die Adressleiste des Internet Explorer-Browsers eingegeben oder die in Anwendungen wie Outlook oder Word angeklickt werden. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.0 erforderlich. Sie kann nur für Horizon Client für Windows verwendet werden.
  • Flash-Umleitung (Technical Preview)
    Für bestimmte URLs werden Flash-Inhalte in einem Internet Explorer-Browser an den Windows-basierten Client gesendet und in einem Flash-Container-Fenster wiedergegeben. Dadurch wird der ESXi-Host entlastet. Die Konfiguration wird über eine Gruppenrichtlinie durchgeführt. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.0 erforderlich.
  • Unterstützung von Windows Server 2012 als Client
    Die Unterstützung dieses Client wurde für die Ausführung von Horizon Client im geschachtelten Modus hinzugefügt. Dieser Modus wird manchmal für Zero-Clients oder Thin Clients benötigt. Dafür sind verschiedene Einschränkungen zu beachten. Erläuterungen zu den Systemanforderungen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Windows.
  • Mehrere Monitore in verschiedenen Modi
    Wenn Sie mehr als zwei Monitore verwenden, ist es nicht mehr erforderlich, dass beide dieselbe Auflösung und denselben Modus (Hoch- oder Querformat) verwenden.
  • TLSv1.0 standardmäßig deaktiviert
    TLSv1.0 ist für die Kommunikation zwischen Horizon Client, View-Verbindungsserver und View Agent oder Horizon Agent standardmäßig deaktiviert. SSLv3 wurde entfernt.
  • OpenSSL 1.0.2f-Unterstützung
    Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2f aktualisiert.
  • Verbesserung der Leistung der Tunnelverbindung
    Die Datenübertragungsrate für die Herstellung einer Verbindung mit Horizon Client durch einen sicheren Tunnel wurde erheblich verbessert.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.5:2

Für diese Version wurden wichtige Bugfixes durchgeführt.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.5:1

Für diese Version wurde ein wichtiger Bugfix durchgeführt. Siehe Behobene Probleme.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.5

  • Öffnen lokaler Dateien mit Remoteanwendungen
    Mit der Funktion der Clientlaufwerksumleitung für Windows-Clients ist es nun möglich, Dateien mit einer Remoteanwendung auf dem lokalen System zu öffnen. Sie können Dateien so konfigurieren, dass sie beim Doppelklicken auf die Datei in Windows Explorer auf Ihrem Clientsystem mit der Remoteanwendung geöffnet werden. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Datei klicken, um sie mit der entsprechenden Option in der Remoteanwendung zu öffnen. (Wenn Horizon Client nicht ausgeführt wird, wird es gestartet.) Erfordert View Agent 6.2 oder höher.
  • Windows 10-Unterstützung für Remote-Desktops und das lokale Clientsystem
    Sie können Horizon Client auf einem Windows 10-System installieren, und Sie können mit Horizon Client eine Verbindung mit Windows 10-Remote-Desktops herstellen.
  • Erweiterte Microsoft Lync-Unterstützung
    Sie können Microsoft Lync jetzt auch auf Mehrfachsitzungs-Desktops ausführen, die von Microsoft RDS-Hosts bereitgestellt werden, sowie auf Windows 10-Einzelplatz-Desktops.
  • TLSv1.2 ist standardmäßig aktiviert
    TLSv1.2 ist für die Kommunikation zwischen Horizon Client, View-Verbindungsserver und View Agent standardmäßig aktiviert. Zudem hat sich die standardmäßige Steuerungszeichenfolge zur Verschlüsselung in „!aNULL:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES:@STRENGTH“ geändert.
  • OpenSSL 1.0.2d-Unterstützung
    Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2d aktualisiert.
  • Unterstützung der 4K-Auflösung für den Remote-Desktop oder die Remoteanwendung
    Sie können eine 4K-Anzeige verwenden, wenn Sie mit dem PCoIP-Anzeigeprotokoll auf einen Remote-Desktop oder eine Remoteanwendung zugreifen. Diese Funktion erfordert auch Horizon 6 Version 6.2.
  • Änderungen beim virtuellen Drucken
    Virtuelle Drucker werden auf Einzelplatz-Desktops mit einer virtuellen Maschine als <Druckername> und auf sitzungsbasierten Desktops von RDS-Hosts als <Druckername>(s<Sitzungs-ID>) angezeigt, wenn View Agent 6.2 oder höher installiert ist.
  • Access Point-Integration
    Horizon Client kann die neue Access Point-Appliance anstelle eines Sicherheitsservers verwenden, um eine Verbindung mit einer View-Verbindungsserver-Instanz herzustellen. Diese Funktion erfordert auch Horizon 6 Version 6.2.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.4

  • Clientlaufwerksumleitung
    Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, Ordner und Laufwerke auf ihren Windows-Clientsystemen für Remote-Desktops und -anwendungen freizugeben. Diese Funktion wird als Clientlaufwerksumleitung bezeichnet. Erfordert View Agent 6.1.1 oder höher.
  • Umleitung serieller Ports
    Mithilfe der Umleitung serieller Ports können Benutzer lokal verbundene serielle Ports (COM-Ports) wie z. B. integrierte RS232-Ports oder USB-Seriell-Adapter umleiten. Geräte wie Drucker, Barcodeleser und andere serielle Geräten können mit diesen Ports verbunden und in Remote-Desktops verwendet werden.
  • Unterstützung der Windows-Multimedia-Umleitung (MMR) für RDS-Desktops
    Die Windows-Multimedia-Umleitung (Windows Media MMR) wird jetzt für Videos unterstützt, die auf RDS-Desktops abgespielt werden. In früheren Versionen wurde diese Funktion nur auf VDI-Desktops unterstützt, die auf Einzelbenutzer-Maschinen ausgeführt werden. Einzelheiten zu unterstützten Desktops finden Sie unter Systemanforderungen für Windows Media MMR im Dokument Einrichten von Desktop- und Anwendungspools für View.
  • Linux-Remote-Desktops
    Administratoren können eine virtuelle Linux-Maschine als Remote-Desktop einrichten. Endbenutzer haben damit die Möglichkeit, sich bei einem Linux-Remote-Desktop von Horizon Client für Windows aus anzumelden. Dazu ist View Agent 6.1.1 oder höher und Horizon Client für Windows 3.4 erforderlich. In dieser Version werden nicht alle Funktionen unterstützt. Erläuterungen dazu finden Sie im Dokument Einrichten von Horizon 6 for Linux-Desktops.
  • Verbesserungen für die Verwendung mehrerer Monitore
    Sie haben jetzt die Möglichkeit, den Anzeigemodus zu ändern, z. B. vom Modus „Alle Monitore“ zum Vollbildmodus zu wechseln, ohne die Verbindung zum Desktop trennen zu müssen. Darüber hinaus speichert der Client, wenn Sie mit Horizon Client nur einen Monitor verwenden, die Information, welcher Monitor beim letzten Start des Desktops verwendet wurde. Diese Einstellung wird pro Desktop gespeichert.
  • Flexible Positionierung der schattierten Menüleiste
    Wenn Sie mit dem Modus „Alle Monitore“ oder dem Vollbildmodus arbeiten, wird im Fenster oben in der Mitte eine schattierte Menüleiste angezeigt. Sie können deren Position jetzt bei Bedarf verändern, indem Sie diese horizontal durch Ziehen verschieben.
  • Vorübergehend keine Unterstützung des FIPS-Modus
    Aus Sicherheitsgründen unterstützt diese Version nicht den FIPS-Modus (Federal Information Processing Standard, Bundesstandard für Informationsverarbeitung). Wenn in Ihrem Unternehmen Clients FIPS-kompatibel sein müssen, sollten Sie kein Upgrade auf Horizon Client 3.4 durchführen. Upgrade auf Horizon Client 3.5.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.3

  • Unterstützung für x86-basierte Tablets wie Windows Surface Pro
    Sie können Horizon Client für Windows jetzt auf x86-basierten Tablets installieren und so Funktionen bereitstellen, die mit Horizon Client für Windows Store nicht verfügbar sind, z. B. USB-Umleitung, Windows Media MMR, virtuelles Drucken, Echtzeit-Audio/Video und Smartcards. Sie können Horizon Client so konfigurieren, dass Bildschirmtastatur-, Maus- und Schreibbereich-Ereignisse an den Remote-Desktop oder die Remoteanwendung gesendet werden, auch wenn die Maus oder die Bildschirmtastatur sich außerhalb des Horizon Client-Fensters befinden.
  • Smartcards zum Anmelden bei RDS-Desktops und gehosteten Anwendungen
    Benutzer können sich jetzt bei RDS-basierten Desktops und RDS-basierten Anwendungen mit Smartcards authentifizieren. Dazu ist View Agent 6.1 erforderlich.
  • Unterstützung von IPv6-Netzwerken
    Horizon Client 3.3 unterstützt neben IPv4-Netzwerken auch IPv6-Netzwerke. Die Umgebung von Horizon 6, Version 6.1 muss entweder mit einer IPv6- oder einer IPv4-Konfiguration betrieben werden; ein gemischter Betriebsmodus wird nicht unterstützt. Eine IPv6-Umgebung unterstützt nicht alle Funktionen von Horizon 6, die in einer IPv4-Umgebung unterstützt werden. Dazu sind VMware Horizon 6, Version 6.1-Server und -Desktops erforderlich.
  • USB-Umleitung von Massenspeichergeräten auf RDS-Desktops und gehostete Anwendungen
    Benutzer können USB-Flashlaufwerke und Festplatten an Clientsysteme anschließen und diese Geräte an RDS-gehostete Desktops und Anwendungen umleiten lassen. Die USB-Umleitung anderer Arten von USB-Geräten und USB-Speichergeräten wie z. B. Sicherheitsspeicherlaufwerke und USB-CD-ROM wird nicht unterstützt. Diese Funktion wird auf Windows-Clients und auf RDS-Hosts unter Windows Server 2012 unterstützt. Dazu ist View Agent 6.1 erforderlich.
  • Unterstützung für Windows XP und Windows Vista als Clientbetriebssysteme eingestellt
    Horizon Client für Windows 3.3 muss auf einem Windows 7- oder Windows 8.x-Clientsystem installiert werden. Horizon Client funktioniert mit Windows XP- und Windows Vista-Remote-Desktops, solange Sie weiterhin View Agent 6.0.2 oder eine frühere Version verwenden. Weitere Details finden Sie unter Stilllegung alter Betriebssysteme: XP, Vista, Mac OS X 10.6 & 10.7.
  • SSL v3.0 standardmäßig deaktiviert
    In Horizon Client 3.2 und früheren Versionen war SSL v3.0 standardmäßig deaktiviert. Mit dieser Änderung wird CVE-2014-3566 (häufig als POODLE-Angriff bezeichnet) behoben. Weitere Informationen finden Sie unter Microsoft-Sicherheitsempfehlung 3009008. Wenn Sie SSLv3 in Horizon Client aktivieren müssen, können Sie entweder eine Gruppenrichtlinieneinstellung oder eine Windows-Registrierungseinstellung verwenden, um die Standardverschlüsselungen und -protokolle zu ändern. Informationen hierzu finden Sie unter Verwendung von VMware Horizon Client für Windows.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.2

  • Windows Media Multimedia Redirection (MMR) – Windows Media MMR, verfügbar für Desktops und Clients mit Windows 7 und Windows 8/8.1, leitet den Multimediastream direkt an den Clientcomputer weiter. Videos können somit in Windows Media Player oder Internet Explorer wiedergegeben werden. Diese Funktion erlaubt alle Medienformate, die auch von Windows Media Player unterstützt werden. Windows Media MMR kann auf 2D- und auf 3D-aktivierten Desktops sowie auf Desktops mit View Agent Direct-Connection ausgeführt werden.
  • Scannerumleitung – Die Scannerumleitung ermöglicht View-Benutzern, auf Remote-Desktops und in Remoteanwendungen mit lokal an ihre Clientcomputer angeschlossenen Scannern zu scannen. Diese Funktion wird auf VDI-Desktops auf Einzelbenutzermaschinen sowie auf RDS-Desktops und -Anwendungen unterstützt.
  • Dauerhafte Einstellungen für standortbasiertes Drucken – Die Druckereinstellungen für standortbasierte Drucker bleiben auch dann erhalten, wenn der Benutzer sich abmeldet oder die Verbindung mit dem Desktop beendet. Nach der erneuten Anmeldung beim Desktop greift der standortbasierte Drucker auf die vorher festgelegten Einstellungen zurück.
  • Lokale IME-Unterstützung für Remoteanwendungen – Bei Verwendung von nicht englischen Tastaturen und Gebietsschemas können Sie über einen in Ihrem lokalen System installierten IME (Eingabemethoden-Editor) nicht englische Zeichen an eine remote gehostete Anwendung senden. Auf dem RDS-Host muss kein IME installiert sein.

    Hinweis: Für alle diese Funktionen muss View Agent 6.0.2 auf dem Remote-Desktop installiert sein. Weitere Informationen finden Sie unter Versionshinweise zu VMware Horizon 6.0.2 (mit View).

Neue Funktionen in Horizon Client 3.1

  • Erweiterte Unterstützung der virtuellen Druckfunktion und des standortbasierten Drucks Die virtuelle Druckfunktion und der standortbasierte Druck werden nun für Windows Server 2008 R2-Desktops mit Einzelsitzung, RDS-Desktops (die auf VM-RDS-Hosts gehostet werden) und Remoteanwendungen unterstützt. Zur Verwendung dieser Funktionen müssen Sie mit einem Horizon 6.0.1 (mit View)-Server verbunden sein.
  • Unterstützung von USB 3.0 – Horizon Client 3.1 unterstützt in Kombination mit Horizon 6.0.1 (mit View) an USB 3.0-Ports angeschlossene USB 3.0-Geräte. Für USB 3.0-Geräte wird nur ein Stream unterstützt. Da die Unterstützung mehrerer Streams in dieser Version nicht implementiert ist, weisen USB-Geräte kein verbessertes Leistungsverhalten auf.
  • Konfiguration der USB-Kanalverschlüsselung – Nun können Sie mithilfe der erweiterten SSL-Optionen, mit denen Sie die Kommunikation zwischen Horizon Client und View Server und View Agent verschlüsseln, Sicherheitsprotokolle auswählen und eine Schlüsselsteuerzeichenfolge für den USB-Kanal angeben.
  • Unterstützung von Taskleistenfunktionalität für Remoteanwendungen – Windows-Taskleistenelemente für Remoteanwendungen werden nun in der Taskleiste des Windows-Clientsystems angezeigt. Diese neue Funktion ermöglicht wichtige Funktionalität, die für Anwendungen wie Skype und Evernote nur über die Taskleiste verfügbar ist.
  • Ausblenden des Horizon Client-Fensters nach dem Start des Remote-Desktops oder der Remoteanwendung – Nach dem Start eines Remote-Desktops oder einer Remoteanwendung in Horizon Client können Sie nun das Horizon Client-Fenster ausblenden, indem Sie auf das X-Symbol in der rechten oberen Ecke des Fensters klicken. Durch Klicken auf das X-Symbol werden Ihre Sitzungen nicht getrennt. Außerdem können Sie mit einer speziellen Voreinstellung festlegen, dass das Horizon Client-Fenster nach dem Starten eines Remote-Desktops oder einer Remoteanwendung immer ausgeblendet wird.
  • Neue Gruppenrichtlinieneinstellung für Bildschirmauflösung – Mithilfe der Client-GPO-Vorlageneinstellung "Locked Guest Size" können Sie die automatische Anpassungsfunktion für Remote-Desktops deaktivieren, falls Sie eine PCoIP-Verbindung verwenden. Hierfür gelten allerdings einige Einschränkungen. Informationen hierzu finden Sie unter Verwendung von VMware Horizon Client für Windows.
  • Tastenkombinationen hinzugefügt – Für alle Aktionen und Menübefehle, die Sie mit Horizon Client ausführen können, sind nun Tastenkombinationen verfügbar. Eine vollständige Liste finden Sie unter Verwendung von VMware Horizon Client für Windows.
  • Microsoft Lync-Integration wird nun auch für Windows 8.x-Remote-Desktops unterstützt.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.0

  • Unterstützung für gehostete Anwendungen – Mit dieser Version von Horizon Client für Windows können Sie sicher auf Windows-basierte Remoteanwendungen und Remotedesktops zugreifen, die in einer VMware Horizon 6.0-Umgebung ausgeführt werden.
    • Nachdem Sie Horizon Client für Windows gestartet und sich bei einem Horizon View Server der Version 6.0 angemeldet haben, werden alle Remoteanwendungen, zu deren Verwendung Sie berechtigt sind, sowie sämtliche Remotedesktops angezeigt. Wenn Sie eine Anwendung auswählen, wird auf Ihrem Windows-Gerät ein Fenster für diese Anwendung geöffnet. Eine Remoteanwendung sieht so aus und verhält sich so, als wäre sie lokal installiert.
    • Eine neue -appName-Option wurde hinzugefügt, damit Sie URIs erstellen können, um durch Klicken auf einen Link auf einer Webseite eine Verbindung mit einer Remoteanwendung herstellen können.
  • Bevorzugte Remote-Desktops oder Remoteanwendungen – Sie können Remote-Desktops und Remoteanwendungen in Horizon Client als Favoriten auswählen. Favoriten sind durch ein Sternchen gekennzeichnet. Mithilfe des Sternchens können Sie schnell die Favoriten-Desktops und -anwendungen finden. Die Auswahl der Favoriten wird gespeichert, auch nachdem Sie sich vom View Server abgemeldet haben.
  • Weitere Verbesserungen der Benutzererfahrung – Zusätzlich zur neu gestalteten Benutzeroberfläche mit einem verbesserten Layout der Symbolleiste machen die folgenden Merkmale den Verbindungsaufbau mit einem Remotedesktop oder einer Remoteanwendung schneller und einfacher:
    • Erstellen Sie Desktopverknüpfungen für Remoteanwendungen und -desktops und legen Sie diese auf Ihrem lokalen Windows-Desktop ab.
    • Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Horizon Client auf Ihrer Taskleiste, um eine Sprungliste mit kürzlich verwendeten Servern, Desktops und Anwendungen zu nutzen.
  • Unterstützung für Windows Server 2008 R2 als Desktop
  • Verbesserungen bei Videos – Wenn Sie eine Verbindung mit einem Horizon 6 View-Desktop herstellen, verwendet die Echtzeit-Audio/Video-Funktion einen neuen Webcam-Treiber im Kernelmodus auf View-Desktops. Dieser ermöglicht bessere Kompatibilität mit browserbasierten Videoanwendungen und weiterer Konferenzsoftware von Drittanbietern.
  • Verbesserungen beim Zeitüberschreitungslimit für eine Sitzung im Leerlauf – Aus Sicherheitsgründen können Administratoren Zeitüberschreitungslimits festlegen, mit denen Endbenutzer nach einer bestimmten Stundenzahl von einem Server abgemeldet werden (die Standardeinstellung beträgt 10 Stunden) und durch die Remoteanwendungen nach einer bestimmten Zeit ohne Aktivität gesperrt werden (die Standardeinstellung liegt bei 15 Minuten Inaktivität).

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Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für Horizon Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch und Koreanisch verfügbar.

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Bevor Sie beginnen

  • VMware Horizon Client 4.0 für Windows erfordert eines der folgenden Betriebssysteme:
    • Windows 10 (32 Bit oder 64 Bit), Home, Pro, Enterprise oder IoT Enterprise (Internet of Things, Internet der Dinge)
    • Windows 8, 8.1 oder 8.1 Pro (32 Bit oder 64 Bit), Enterprise oder Industry Embedded
    • 32-Bit oder 64-Bit Windows 7 SP1, Home, Enterprise, Ultimate oder Professional Edition
    • Windows 2012 Server SP2
  • VMware Horizon Client für Windows wird seit dem letzten Wartungs-Release von Horizon View 5.3.x, VMware Horizon 6.0.x, VMware Horizon 6, Version 6.1.x oder 6.2.x und VMware Horizon 7 unterstützt.
  • Laden Sie zur Installation das Installationsprogramm von der VMware Horizon Client-Downloadseite herunter.
  • Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und Installationsanweisungen finden Sie unter Verwendung von VMware Horizon Client für Windows.

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Behobene Probleme

In Horizon Client 4.0 behoben

  • Wenn Sie bisher einen Windows 10-Client verwendeten und versuchten, ein Philips SpeechMike USB-Gerät so zu konfigurieren, dass es aufgeteilt und zum View-Desktop umgeleitet wurde, schlug diese USB-Umleitung fehl. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Der Name einer Zertifizierungsstelle mit einem Leerzeichen am Ende führt zu einer fehlenden Übereinstimmung zwischen dem Zertifikat, das dem Verbindungsserver präsentiert wurde, und dem Smartcard-Zertifikat.
  • Wenn Horizon Client vorhanden ist, wird damit der vmware-view.exe-Prozess nicht beendet.

In Horizon Client 3.5.1 behoben

  • Wenn Sie in Horizon Client 3.5.0 den Standardport von 443 in eine andere Portnummer geändert und versucht haben, eine Verbindung mit einem Horizon 6.2-Desktop- oder Anwendungspool herzustellen, wurden eventuell die Anwendungen oder Desktop nur kurzzeitig angezeigt und der Client wurde dann unerwartet beendet. Dieses Problem wurde nun behoben.

In Horizon Client 3.5 behoben

  • Wenn früher Horizon Client mit dem Befehlszeilen-Installationsprogramm installiert und dabei festgelegt wurde, dass die Funktion „Anmelden als aktueller Benutzer“ verwendet werden soll, dann konnte das Kontrollkästchen „Anmelden als aktueller Benutzer“ im Anmeldungsfenster nicht aktiviert werden. Das Kontrollkästchen „Anmelden als aktueller Benutzer“ wurde beispielsweise nicht aktiviert, wenn Sie nach der Clientinstallation den folgenden Befehl eingegeben haben:

    VMware-Horizon-View-Client-x86_64-3.x.x-yyyyyyy.exe /s /v"/qn REBOOT=ReallySuppress ADDLOCAL=ALL LOGINASCURRENTUSER_DISPLAY=1 LOGINASCURRENTUSER_DEFAULT=1"

    Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Wenn Sie früher die Funktion der Clientlaufwerksumleitung zur Freigabe von Dateien auf einem USB-Gerät verwendet, die Verbindung mit dem Remote-Desktop getrennt, das USB-Gerät ausgesteckt, ein anderes USB-Gerät am selben Port eingesteckt und anschließend die Verbindung mit dem Remote-Desktop wiederhergestellt haben, dann konnte es vorkommen, dass Sie nicht auf die Dateien des neuen USB-Geräts zugreifen konnten. Dieses Problem wurde nun behoben.

In Horizon Client 3.4 behoben

  • Bisher wurde der Mauszeiger manchmal automatisch in die Mitte eines Remote-Desktop-Fensters gesetzt. Dieses Problem konnte z. B. auftreten, wenn ein Fenster einer anderer Anwendung als Horizon Client minimiert oder geschlossen wurde oder wenn ein minimiertes Remote-Desktop-Fenster wiederhergestellt wurde oder wenn der Mauszeiger von einem anderen Fenster in das Remote-Desktop-Fenster gesetzt wurde oder wenn in einem Remote-Desktop-Fenster die Feststelltaste oder die Rollentaste gedrückt wurde und sich dadurch der Sperrstatus des Clientsystems von jenem im Remote-Desktop-Fenster unterscheidet. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Bisher konnte die Funktion „Scannerumleitung“ nicht gemeinsam mit der Microsoft-Fax- und -Scan-Anwendung verwendet werden. Dieses Problem wurde nun behoben.

In Horizon Client 3.3 behoben

  • Früher wurden einige WIA-Scanner im VMware Horizon-Menü „Scannerumleitung“ auf dem Desktop nicht angezeigt, nachdem die Gerätetreiber installiert und die Scanner an den Clientcomputer angeschlossen wurden. Dieses Problem wurde nun behoben.

In Horizon Client 3.2.1 behoben (veröffentlicht am 9. Juni 2015)

  • Horizon Client für Windows 3.2.1 ist die letzte Version von Horizon Client, für die die Installation auf Windows XP- und Windows Vista-Clientbetriebssystemen unterstützt wird. Weitere Details finden Sie unter Stilllegung alter Betriebssysteme: XP, Vista, Mac OS X 10.6 & 10.7.
  • Wenn Sie bisher den Anzeigemodus ändern wollten, z. B. um vom Modus „Alle Monitore“ zum Vollbildmodus zu wechseln, mussten Sie zuerst die Verbindung zum Desktop trennen. Dieses Problem wurde nur in Horizon Client 3.2.1 und 3.4 behoben. Sie können jetzt mit der rechten Maustaste auf die Taskleiste (Infobereich) auf dem Clientsystem klicken, um das Einstellungen-Fenster zu öffnen und den Anzeigemodus zu ändern. Weitere Informationen dazu finden Sie im Hilfethema „Ändern des Anzeigemodus bei geöffnetem Desktop-Fenster“. Obwohl in diesem Thema angegeben ist, dass Sie über Horizon Client 3.4 verfügen müssen, ist diese Funktion auch in Horizon Client 3.2.1 vorhanden.
  • Bisher wurde der Mauszeiger manchmal automatisch in die Mitte eines Remote-Desktop-Fensters gesetzt. Dieses Problem konnte z. B. auftreten, wenn ein Fenster einer anderer Anwendung als Horizon Client minimiert oder geschlossen wurde oder wenn ein minimiertes Remote-Desktop-Fenster wiederhergestellt wurde oder wenn der Mauszeiger von einem anderen Fenster in das Remote-Desktop-Fenster gesetzt wurde oder wenn in einem Remote-Desktop-Fenster die Feststelltaste oder die Rollentaste gedrückt wurde und sich dadurch der Sperrstatus des Clientsystems von jenem im Remote-Desktop-Fenster unterscheidet. Dieses Problem wurde nur in Horizon Client 3.2.1 und Horizon Client 3.4 behoben.
  • Bei einer Verbindung mit einem Windows Server 2008 R2-Remote-Desktop konnte es bisher vorkommen, dass die virtuelle Druckfunktion nicht ordnungsgemäß funktionierte. Deshalb wurde in der Liste „Drucker und Geräte“ standardmäßig der standortbasierte Drucker anstelle eines umgeleiteten virtuellen Druckers angezeigt. Dieses Problem wurde in Horizon Client 3.2.0 und höher behoben.

In Horizon Client 3.1 behoben

  • Remoteanwendungen, die auf Benutzerinteraktionen mit der Taskleiste angewiesen waren, konnten bisher nicht beendet werden. Dieses Problem wurde nun behoben. Taskleistenelemente des Remote-Desktops werden nun in der Taskleiste des Clientsystems angezeigt.

In Horizon Client 3.0 behoben

  • Bisher wurden Verbindungen über den Proxyserver vom Client nicht unterstützt, wenn die Proxyeinstellungen mit Gruppenrichtlinien-Voreinstellungen konfiguriert wurden. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Verwendeten Sie bisher die Funktion „Anmelden als aktueller Benutzer“, konnte die Verbindung fehlschlagen, es sei denn, Sie meldeten sich beim lokalen Betriebssystem als Admin-Benutzer an. Dieses Problem trat auf, wenn der primäre DNS-Name nicht dem primären Domänennamen entsprach. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Wenn Sie bisher die Gruppenrichtlinieneinstellung „Senden eines Sicherheitsaufrufs für Strg+Alt+Entf deaktivieren“ auf dem Remote-Desktop aktivierten, hatte die Auswahl von „Strg+Alt+Entf senden“ in der Menüleiste des Windows-Clients keine Wirkung. Die Tastenkombination Strg+Alt+Einfg hatte ebenfalls keine Wirkung. Diese Probleme wurden behoben.
  • Wenn Sie bisher einen Windows 8.1-Client verwendeten und versuchten, ein Philips SpeechMike USB-Gerät so zu konfigurieren, dass es aufgeteilt und zum View-Desktop umgeleitet wurde, schlug diese USB-Umleitung fehl.
    Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Bisher konnte der Client keine Verbindung zu einem Server herstellen, wenn der Kurzname des Servers verwendet wurde. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Bisher wurde unter bestimmten Verbindungsfehlerbedingungen die folgende Fehlermeldung angezeigt, selbst wenn der Server kein selbstsigniertes Zertifikat bereitstellte: „Verbindung kann nicht überprüft werden. Der Server hat ein selbstsigniertes Zertifikat anstelle eines überprüfbaren Zertifikats bereitgestellt.“ Das Problem wurde behoben, sodass der Client jetzt keine falsche Fehlermeldung mehr anzeigt.
  • Wenn Sie bisher ein Tablet-Clientgerät verwendeten und den Mauszeiger innerhalb eines Abstands von 10 mm vom oberen Rand des Bildschirms bewegten, wurde die Registerkarte für Menüleiste (Shade) geöffnet. Das Problem wurde behoben, sodass die Menüleiste nur noch geöffnet wird, wenn Sie den Zeiger ganz an den oberen Rand des Bildschirms bewegen.

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Bekannte Probleme

  • Nach der Installation von Horizon Agent 7.0 in einem Remote-Desktop mit Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 lässt sich das Microsoft RDP-Anzeigeprotokoll nicht mehr für eine Verbindung mit dem Remote-Desktop verwenden. Dieses Problem tritt auf, da TLSv1.0 in Horizon 7 Version 7.0 und höher standardmäßig deaktiviert ist.
    Umgehung: Installieren Sie Microsoft Update 3080079: Führen Sie in der virtuellen Maschine von Windows 7 oder von Windows Server 2008 R2 und auf allen Windows 7-Client-Computern ein Update zum Hinzufügen von RDS-Unterstützung für TLS 1.1 und TLS 1.2 in Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 aus:
  • Beim Versuch, die Echtzeit-Audio/Video-Funktion auf einem Surface Pro 4-Gerät zu verwenden, wird nur ein schwarzer Bildschirm eingeblendet. Dieses Problem tritt auf, wenn der Client nicht für die Standardbildschirmauflösung eines Surface Pro 4-Geräts (1920 x 1080) konfiguriert wurde.
    Umgehung: Auf dem Windows-Clientcomputer müssen Sie dazu die folgenden Registrierungsschlüssel unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware VDM\RTAV bearbeiten:
    • Legen Sie für srcWCamFrameHeight den Wert 1080 fest.
    • Legen Sie für srcWCamFrameWidth den Wert 1920 fest.
  • Wenn bei der Multimedia-Umleitungsfunktion die Wiedergabeleistung zu gering ist, müssen Sie eventuell eine alternative Grafikkarte verwenden. Wenn zwei Grafikkarten verfügbar sind, wird standardmäßig die reguläre Multimedia-Umleitung mit einer dieser Grafikkarten verwendet. Mit Horizon Client 4.0 und höher können Sie die alternative Grafikkarte auswählen und es wird die neue Multimedia-Umleitungsfunktion für die gemeinsam genutzte Oberfläche verwendet, die die Leistung verbessert.
  • Die Gruppenrichtlinieneinstellung „Bandbreitengrenze“ für die Umleitung des seriellen Ports legt keinen Grenzwert für die Bandbreite fest.
    Umgehung: Verwenden Sie für die Beschränkung der Bandbreite die Software eines Drittanbieters.
  • Bei der Umleitung des seriellen Ports ist bei einer hohen Baudrate wie z. B. 115200 die Leistung von VMware Blast erheblich geringer als die von PCoIP. Außerdem kann mit VMware Blast die Verbindung einfrieren.
    Umgehung: Verwenden Sie eine Baudrate von 9600.
  • Wenn Sie die IP-Adresszuordnung für das standortbasierte Drucken in einer IPv6-Umgebung konfigurieren, kann ein Problem beim Zugriff auf den Drucker auftreten, wenn der Client über mehrere IPv6-Adressen verfügt. Der Client kann dann für jede Verbindung auf eine beliebige Adresse dieser IPv6-Adressen zurückgreifen.
    Umgehung: Legen Sie mithilfe der Gruppenrichtlinieneinstellung „IP-Bereich“ für das standortbasierte Drucken einen Bereich fest, der diese Adressen beinhaltet. Allerdings kann das Druckerproblem weiterhin auftreten, wenn der Client eine temporäre Adresse verwendet, die nicht im angegebenen Bereich liegt.
  • Wenn Sie Horizon Client zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop verwenden, für den die Funktion der Clientlaufwerksumleitung deaktiviert ist, z. B. über eine Gruppenrichtlinieneinstellung, oder wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, auf dem View Agent 6.1.0 oder früher installiert ist, wird keine Begründung angezeigt, warum die Funktion der Clientlaufwerksumleitung nicht funktioniert.
  • Auf Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Desktops stellt Windows Explorer nach der Aufhebung der Freigabe eines Laufwerks für den Desktop weiter das nicht mehr freigegebene Laufwerk im Gastbetriebssystem dar.
    Umgehung: Schließen Sie Windows Explorer und öffnen Sie das Programm erneut.
  • Auf Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Desktops werden beim Öffnen von Dateien in einem freigegebenen Ordner auf dem Desktop, beim Trennen einer Verbindung zum Desktop und beim erneuten Verbinden mit dem Desktop im linken Navigationsbereich von Windows Explorer doppelte Einträge für das freigegebene Laufwerk angezeigt.
    Umgehung: Schließen Sie Windows Explorer und öffnen Sie das Programm erneut.
  • Auf Clientsystemen mit Windows 7 kann die Medienumleitungsfunktion Windows Media MMR nicht für Dolby-AC3-Audio verwendet werden. Für Windows-7-Clients verfügt die Windows Media Foundation nicht über den korrekten Codec zur Unterstützung von Dolby-AC3-Audiodateien. Auf Clients mit Windows 8.x tritt dieses Problem nicht auf.
  • Das Drücken der Tabulatortaste zeigt im Dialogfeld „Einstellungen“ keine Wirkung.
  • Es kann vorkommen, dass die virtuelle Druckfunktion und die standortbasierte Druckfunktion die Liste der Drucker im Fenster „Geräte und Drucker“ eines sitzungsbasierten Remote-Desktops nicht ordnungsgemäß darstellen können. Dieses Problem kann bei durch Windows Server 2012 RDS-Hosts bereitgestellten Desktops auftreten. Die in den Anwendungen angezeigten Drucker sind jedoch korrekt.
    Umgehung: Melden Sie sich vom Desktop ab, der auf dem Windows Server-Host ausgeführt wird, und stellen Sie erneut eine Verbindung mit dem Desktop her.
  • Das virtuelle Drucken funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop über RDP herstellen, Horizon Client auf dem Remote-Desktop öffnen, eine geschachtelte Anwendungssitzung starten und sich dann vom Desktop ab- und wieder anmelden. Wenn Sie versuchen, aus einer geschachtelten Anwendung heraus zu drucken, wird die erwartete Druckerliste möglicherweise nicht angezeigt. Dieses Problem tritt erst auf, nachdem Sie sich wieder beim Desktop angemeldet haben.
    Umgehung: Setzen Sie die Anwendung auf dem Remote-Desktop zurück. Um zu vermeiden, Anwendungen zurücksetzen zu müssen, verwenden Sie für beide Enden der Sitzung-in-Sitzung-Verbindung PCoIP. Das heißt, verwenden Sie PCoIP für die Verbindung mit dem Remote-Desktop und auch für die Verbindung mit der geschachtelten Anwendung aus dem Desktop heraus. Wenn Sie standortbasiertes Drucken verwenden, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie das Anwendungsdialogfeld "Drucken" schließen und erneut öffnen.
  • Wenn mehrere Horizon-Clients gleichzeitig eine Verbindung zum selben RDS-Desktop oder zur selben RDS-Remoteanwendung herstellen und einem gleichnamigen standortbasierten Drucker zugeordnet werden, wird der Drucker zwar in der ersten Clientsitzung, jedoch nicht in späteren Clientsitzungen angezeigt. Dieses Problem tritt auch bei vom Client umgeleiteten virtuellen Druckern auf.
    Umgehung: Führen Sie für Clientsitzungen, bei denen der Drucker nicht angezeigt wird, eine manuelle Aktualisierung durch. Für einen Remote-Desktop drücken Sie F5 oder aktualisieren Sie das Fenster „Geräte und Drucker“. Für eine Remoteanwendung schließen Sie das Anwendungsdruck-Dialogfeld und öffnen Sie es erneut. Der standortbasierte Drucker wird in der Druckerliste angezeigt.
  • Bei einer geschachtelten Implementierung (oder Sitzung-in-Sitzung-Implementierung) von Horizon Client funktioniert die virtuelle Druckfunktion nur für Remoteanwendungen, jedoch nicht für Desktops. Ein Beispiel für eine Sitzung-in-Sitzung-Implementierung ist eine Sitzung, bei der sich ein Endbenutzer bei Horizon Client auf einem Thin Client anmeldet, sodass der Endbenutzer nur die Horizon Client-Schnittstelle sieht. Der Endbenutzer startet dann eine geschachtelte Version von Horizon Client, um eine von einem RDS-Host bereitgestellte Remoteanwendung zu verwenden.
  • Wenn Ihr Client-Betriebssystem Windows 8.1 ist und Sie eine Microsoft RDP-Sitzung starten, führt das Drücken von Strg+Alt+Einfg nicht dazu, Ctrl+Alt+Del an den virtuellen Remote-Desktop zu senden.
    Umgehung: Aktualisieren Sie das Betriebssystem, indem Sie das Update auf Windows 8.1 installieren.
  • Wenn Sie einen Bildschirm mit Touchfunktion auf Ihrem Clientsystem zum Arbeiten in einem View-Desktop verwenden, sollten Sie die Funktion „Relative Maus aktivieren“ nicht verwenden. Diese Funktion verbessert die Mausleistung für 3D- und CAD-Anwendungen, für Bildschirme und Tablets mit Touchfunktion werden jedoch – selbst bei 3D- und CAD-Anwendungen – die Mauskoordinaten nicht richtig übersetzt.
  • Wenn Sie über mehrere Monitore mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen verfügen, Horizon Client auf alle Monitore erweitern und dann die Funktion „Relative Maus aktivieren“ verwenden, kann es vorkommen, dass der Mauszeiger an einer bestimmten Position nicht weiter nach unten bewegt werden kann.
    Umgehung: Drücken Sie Strg+Alt.
  • Weitere Informationen zu bekannten Problemen mit Horizon 7, Version 7.0-spezifischen Funktionen finden Sie in den Versionshinweisen zu VMware Horizon 7, Version 7.0.
  • Weitere Informationen zu bekannten Problemen mit Horizon 6, Version 6.2-spezifischen Funktionen finden Sie in den Versionshinweisen zu VMware Horizon 6, Version 6.2.
  • Weitere Informationen zu bekannten Problemen mit Horizon 6, Version 6.1-spezifischen Funktionen finden Sie in den Versionshinweisen zu VMware Horizon 6, Version 6.1.
  • Informationen zu bekannten Problemen mit der Scannerumleitung und der Medienumleitung (Windows Media Multimedia Redirection, MMR) finden Sie unter Versionshinweise zu VMware Horizon 6.0.2 (mit View).

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