Versionshinweise zu VMware Horizon Client für Windows

Horizon Client für Windows 4.1 | 16. Juni 2016

Zuletzt aktualisiert am: 16. Juni 2016

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware Horizon Client für Windows erleichtert Ihnen den Zugriff auf Ihren virtuellen Windows- oder Linux-Desktop oder auf gehostete Windows-Desktops und -Anwendungen und bietet dabei die bestmögliche Benutzererfahrung im lokalen Netzwerk (Local Area Network/LAN) oder Fernnetz (Wide Area Network/WAN).

  • Unterstützung für Windows 10, Windows 8/8.1 (mit Updates) und Windows 7
  • Unübertroffene Leistung – Die Anpassungsfähigkeiten des PCoIP- und des Blast Extreme-Anzeigeprotokolls wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität – Horizon Client für Windows ist eng in VMware Horizon 6 und Horizon 7 integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Zum Schutz der Benutzerdaten wird stets die SSL-/TLS-Verschlüsselung verwendet, und auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. Horizon Client für Windows unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA SecurID-Authentifizierung. Sie können auch Horizon Client für Windows installieren, damit der Client im FIPS-Modus ausgeführt wird.

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Neuheiten in dieser Version

  • Vollständige Unterstützung der Flash-Umleitung
    Für bestimmte URLs werden Flash-Inhalte in einem Internet Explorer-Browser an den Windows-basierten Client gesendet und in einem Flash-Container-Fenster wiedergegeben. Dadurch wird der ESXi-Host entlastet. Die Konfiguration wird über eine Gruppenrichtlinie durchgeführt. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.0 oder höher erforderlich.
  • Erweiterung der Befehlszeilenschnittstelle
    Durch Erweiterung der Befehlszeilenschnittstelle von Horizon Client haben Sie die Möglichkeit, das Startprogramm nach dem Start einer Anwendung anzuzeigen.
  • Automatisches Upgrade
    Für Horizon Client kann ein Upgrade über die Benutzeroberfläche durchgeführt werden.
  • Authentifizierung des Clientgeräts
    Das Gerät, auf dem Horizon Client ausgeführt wird, kann authentifiziert werden.
  • Unterstützung der Anmeldung als aktueller Benutzer in einer geschachtelten Umgebung
    In einer geschachtelten Umgebung (Horizon Client wird auf einem Horizon-Desktop ausgeführt und auf eine andere Horizon-Anwendung oder auf einen anderen Horizon-Desktop wird zugegriffen) können sich Benutzer als aktueller Benutzer anmelden.
  • Start von mehreren Horizon Client-Instanzen mithilfe des URI
  • Unterstützung von OpenSSL 1.0.2h
    Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2h aktualisiert.

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Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für Horizon Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch und Koreanisch verfügbar.

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Bevor Sie beginnen

  • Diese Version von Horizon Client für Windows erfordert eines der folgenden Betriebssysteme:
    • Windows 10 (32 Bit oder 64 Bit), Home, Pro, Enterprise oder IoT Enterprise (Internet of Things, Internet der Dinge)
    • Windows 8, 8.1 oder 8.1 Pro (32 Bit oder 64 Bit), Enterprise oder Industry Embedded
    • 32-Bit oder 64-Bit Windows 7 SP1, Home, Enterprise, Ultimate oder Professional Edition
    • Windows 2012 Server SP2
  • VMware Horizon Client für Windows wird seit dem letzten Wartungs-Release von Horizon View 5.3.x, VMware Horizon 6.0.x, VMware Horizon 6, Version 6.1.x oder 6.2.x und VMware Horizon 7 unterstützt.
  • Laden Sie zur Installation das Installationsprogramm von der VMware Horizon Client-Downloadseite herunter.
  • Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und Installationsanweisungen finden Sie unter Verwendung von VMware Horizon Client für Windows.

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Bekannte Probleme

  • Nach der Installation von Horizon Agent 7.0.x in einem Remote-Desktop mit Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 lässt sich das Microsoft RDP-Anzeigeprotokoll nicht mehr für eine Verbindung mit dem Remote-Desktop verwenden. Dieses Problem tritt auf, da TLSv1.0 in Horizon 7 Version 7.0 und höher standardmäßig deaktiviert ist.
    Umgehung: Installieren Sie Microsoft Update 3080079: Führen Sie in der virtuellen Maschine von Windows 7 oder von Windows Server 2008 R2 und auf allen Windows 7-Client-Computern ein Update zum Hinzufügen von RDS-Unterstützung für TLS 1.1 und TLS 1.2 in Windows 7 oder Windows Server 2008 R2 aus:
  • Beim Versuch, die Echtzeit-Audio/Video-Funktion auf einem Surface Pro 4-Gerät zu verwenden, wird nur ein schwarzer Bildschirm eingeblendet. Dieses Problem tritt auf, wenn der Client nicht für die Standardbildschirmauflösung eines Surface Pro 4-Geräts (1920 x 1080) konfiguriert wurde.
    Umgehung: Auf dem Windows-Clientcomputer müssen Sie dazu die folgenden Registrierungsschlüssel unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\VMware, Inc.\VMware VDM\RTAV bearbeiten:
    • Legen Sie für srcWCamFrameHeight den Wert 1080 fest.
    • Legen Sie für srcWCamFrameWidth den Wert 1920 fest.
  • Die Gruppenrichtlinieneinstellung „Bandbreitengrenze“ für die Umleitung des seriellen Ports legt keinen Grenzwert für die Bandbreite fest.
    Umgehung: Verwenden Sie für die Beschränkung der Bandbreite die Software eines Drittanbieters.
  • Bei der Umleitung des seriellen Ports ist bei einer hohen Baudrate wie z. B. 115200 die Leistung von VMware Blast erheblich geringer als die von PCoIP. Außerdem kann mit VMware Blast die Verbindung einfrieren.
    Umgehung: Verwenden Sie eine Baudrate von 9600.
  • Wenn Sie die IP-Adresszuordnung für das standortbasierte Drucken in einer IPv6-Umgebung konfigurieren, kann ein Problem beim Zugriff auf den Drucker auftreten, wenn der Client über mehrere IPv6-Adressen verfügt. Der Client kann dann für jede Verbindung auf eine beliebige Adresse dieser IPv6-Adressen zurückgreifen.
    Umgehung: Legen Sie mithilfe der Gruppenrichtlinieneinstellung „IP-Bereich“ für das standortbasierte Drucken einen Bereich fest, der diese Adressen beinhaltet. Allerdings kann das Druckerproblem weiterhin auftreten, wenn der Client eine temporäre Adresse verwendet, die nicht im angegebenen Bereich liegt.
  • Wenn Sie Horizon Client zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop verwenden, für den die Funktion der Clientlaufwerksumleitung deaktiviert ist, z. B. über eine Gruppenrichtlinieneinstellung, oder wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, auf dem View Agent 6.1.0 oder früher installiert ist, wird keine Begründung angezeigt, warum die Funktion der Clientlaufwerksumleitung nicht funktioniert.
  • Auf Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Desktops stellt Windows Explorer nach der Aufhebung der Freigabe eines Laufwerks für den Desktop weiter das nicht mehr freigegebene Laufwerk im Gastbetriebssystem dar.
    Umgehung: Schließen Sie Windows Explorer und öffnen Sie das Programm erneut.
  • Auf Windows 7- und Windows Server 2008 R2-Desktops werden beim Öffnen von Dateien in einem freigegebenen Ordner auf dem Desktop, beim Trennen einer Verbindung zum Desktop und beim erneuten Verbinden mit dem Desktop im linken Navigationsbereich von Windows Explorer doppelte Einträge für das freigegebene Laufwerk angezeigt.
    Umgehung: Schließen Sie Windows Explorer und öffnen Sie das Programm erneut.
  • Auf Clientsystemen mit Windows 7 kann die Medienumleitungsfunktion Windows Media MMR nicht für Dolby-AC3-Audio verwendet werden. Für Windows-7-Clients verfügt die Windows Media Foundation nicht über den korrekten Codec zur Unterstützung von Dolby-AC3-Audiodateien. Auf Clients mit Windows 8.x tritt dieses Problem nicht auf.
  • Das Drücken der Tabulatortaste zeigt im Dialogfeld „Einstellungen“ keine Wirkung.
  • Es kann vorkommen, dass die virtuelle Druckfunktion und die standortbasierte Druckfunktion die Liste der Drucker im Fenster „Geräte und Drucker“ eines sitzungsbasierten Remote-Desktops nicht ordnungsgemäß darstellen können. Dieses Problem kann bei durch Windows Server 2012 RDS-Hosts bereitgestellten Desktops auftreten. Die in den Anwendungen angezeigten Drucker sind jedoch korrekt.
    Umgehung: Melden Sie sich vom Desktop ab, der auf dem Windows Server-Host ausgeführt wird, und stellen Sie erneut eine Verbindung mit dem Desktop her.
  • Das virtuelle Drucken funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop über RDP herstellen, Horizon Client auf dem Remote-Desktop öffnen, eine geschachtelte Anwendungssitzung starten und sich dann vom Desktop ab- und wieder anmelden. Wenn Sie versuchen, aus einer geschachtelten Anwendung heraus zu drucken, wird die erwartete Druckerliste möglicherweise nicht angezeigt. Dieses Problem tritt erst auf, nachdem Sie sich wieder beim Desktop angemeldet haben.
    Umgehung: Setzen Sie die Anwendung auf dem Remote-Desktop zurück. Um zu vermeiden, Anwendungen zurücksetzen zu müssen, verwenden Sie für beide Enden der Sitzung-in-Sitzung-Verbindung PCoIP. Das heißt, verwenden Sie PCoIP für die Verbindung mit dem Remote-Desktop und auch für die Verbindung mit der geschachtelten Anwendung aus dem Desktop heraus. Wenn Sie standortbasiertes Drucken verwenden, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie das Anwendungsdialogfeld "Drucken" schließen und erneut öffnen.
  • Wenn mehrere Horizon-Clients gleichzeitig eine Verbindung zum selben RDS-Desktop oder zur selben RDS-Remoteanwendung herstellen und einem gleichnamigen standortbasierten Drucker zugeordnet werden, wird der Drucker zwar in der ersten Clientsitzung, jedoch nicht in späteren Clientsitzungen angezeigt. Dieses Problem tritt auch bei vom Client umgeleiteten virtuellen Druckern auf.
    Umgehung: Führen Sie für Clientsitzungen, bei denen der Drucker nicht angezeigt wird, eine manuelle Aktualisierung durch. Für einen Remote-Desktop drücken Sie F5 oder aktualisieren Sie das Fenster „Geräte und Drucker“. Für eine Remoteanwendung schließen Sie das Anwendungsdruck-Dialogfeld und öffnen Sie es erneut. Der standortbasierte Drucker wird in der Druckerliste angezeigt.
  • Bei einer geschachtelten Implementierung (oder Sitzung-in-Sitzung-Implementierung) von Horizon Client funktioniert die virtuelle Druckfunktion nur für Remoteanwendungen, jedoch nicht für Desktops. Ein Beispiel für eine Sitzung-in-Sitzung-Implementierung ist eine Sitzung, bei der sich ein Endbenutzer bei Horizon Client auf einem Thin Client anmeldet, sodass der Endbenutzer nur die Horizon Client-Schnittstelle sieht. Der Endbenutzer startet dann eine geschachtelte Version von Horizon Client, um eine von einem RDS-Host bereitgestellte Remoteanwendung zu verwenden.
  • Wenn Ihr Client-Betriebssystem Windows 8.1 ist und Sie eine Microsoft RDP-Sitzung starten, führt das Drücken von Strg+Alt+Einfg nicht dazu, Ctrl+Alt+Del an den virtuellen Remote-Desktop zu senden.
    Umgehung: Aktualisieren Sie das Betriebssystem, indem Sie das Update auf Windows 8.1 installieren.
  • Wenn Sie einen Bildschirm mit Touchfunktion auf Ihrem Clientsystem zum Arbeiten in einem View-Desktop verwenden, sollten Sie die Funktion „Relative Maus aktivieren“ nicht verwenden. Diese Funktion verbessert die Mausleistung für 3D- und CAD-Anwendungen, für Bildschirme und Tablets mit Touchfunktion werden jedoch – selbst bei 3D- und CAD-Anwendungen – die Mauskoordinaten nicht richtig übersetzt.
  • Wenn Sie über mehrere Monitore mit unterschiedlichen Bildschirmauflösungen verfügen, Horizon Client auf alle Monitore erweitern und dann die Funktion „Relative Maus aktivieren“ verwenden, kann es vorkommen, dass der Mauszeiger an einer bestimmten Position nicht weiter nach unten bewegt werden kann.
    Umgehung: Drücken Sie Strg+Alt.
  • Wenn ein Benutzer kurz nach dem Einschalten des Desktops eine Verbindung mit einem Desktop mithilfe von PCoIP herstellt, wird das Desktop-Fenster eventuell nicht automatisch angepasst. Dieses Problem tritt meistens dann auf, wenn der Desktop oder das Netzwerk kurz nach dem Einschalten stark belastet ist (beispielsweise durch einen Start mehrerer Anwendungen oder durch die Zuordnung von Netzwerklaufwerken).
    Umgehung: Doppelklicken Sie auf den Titel des Desktop-Fensters, um in den Fenstermodus zu wechseln, und doppelklicken Sie auf die Titelleiste, um den Modus für alle Monitore aufzurufen.
  • In Windows 10 hängt „Windows-Fax und -Scan“ bei Verwendung eines CardScan 800-Geräts.
    Umgehung: Keine.

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