Versionshinweise zu VMware Horizon Client für Linux

Horizon Client für Linux 4.0.1 | 31. März 2016

Zuletzt aktualisiert am: 31. März 2016

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware Horizon Client für Linux erleichtert den Zugriff auf Ihren virtuellen Windows-Desktop von einem unterstützten Linux-System und bietet dabei die bestmögliche Benutzererfahrung im lokalen Netzwerk (LAN) oder Fernnetz (WAN).

  • Unterstützung für Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux (RHEL), SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) und CentOS – Das Installationsprogramm für Horizon Client bietet Unterstützung für diese Betriebssysteme. Das Installationsprogramm ist auf der VMware-Download-Site verfügbar.
  • Unübertroffene Leistung - Die Anpassungsfähigkeiten des PCoIP-Anzeigeprotokolls wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität – Horizon Client für Windows ist eng in VMware Horizon integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. Horizon Client für Linux unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA-SecurID-Authentifizierung.

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Neuheiten in dieser Version

Neue Funktionen in Horizon Client 4.0.1

  • TLSv1.0 wird standardmäßig aktiviert
    Die Aktivierung von TLSv1.0 stellt sicher, dass sich mit Horizon Client standardmäßig eine Verbindung mit VMware Horizon Air-Servern herstellen lässt. Sie müssen also kein Upgrade auf Horizon Client 4.0.1 durchführen, solange Sie nicht mit Horizon Client eine Verbindung mit Cloud-gehosteten Horizon Air-Desktops und -Anwendungen herstellen möchten.
    Hinweis: Die Einstellungen für die Eigenschaft der Konfigurationsdatei (view.sslProtocolString) und die Befehlszeilenoption (--sslProtocolString) können die Standardeigenschaft überschreiben. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Linux.

Neue Funktionen in Horizon Client 4.0

  • VMware Blast Extreme
    Endbenutzer können das VMware Blast-Anzeigeprotokoll auswählen, wenn sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop oder einer Remoteanwendung in Horizon Client herstellen. Außerdem können sie Dekodierungs- und Netzwerkprotokolloptionen für VMware Blast-Sitzungen konfigurieren. Administratoren können vmware-view-URIs erstellen, um Remote-Desktops und Remoteanwendungen mit dem VMware Blast-Anzeigeprotokoll zu starten. Für diese Funktion ist Horizon Agent 7.0 erforderlich.
  • Verbesserung der Funktion der Clientlaufwerksumleitung
    Sie können jetzt USB-Speichergeräte für Remote-Desktops und Remoteanwendungen freigeben.
  • Mehrere Monitore in verschiedenen Modi
    Wenn Sie mehr als zwei Monitore verwenden, ist es nicht mehr erforderlich, dass beide dieselbe Auflösung und denselben Modus (Hoch- oder Querformat) verwenden.
  • TLSv1.0 standardmäßig deaktiviert
  • TLSv1.0 ist für die Kommunikation zwischen Horizon Client, View-Verbindungsserver und View Agent oder Horizon Agent standardmäßig deaktiviert. SSLv3 wurde entfernt.
  • OpenSSL 1.0.2f-Unterstützung
    Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2f aktualisiert.
  • Zusätzliche 64-Bit-Linux-Unterstützung
    Ubuntu 14.04 64-Bit und Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7.2 werden jetzt unterstützt.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.5

  • Unterstützung für 64-Bit-Linux
    Sie können Horizon Client auf der 64-Bit-Version von Ubuntu 12.04 installieren.
  • Clientlaufwerksumleitung (Tech-Preview)
    Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, Ordner und Laufwerke auf ihren Linux-Clientsystemen für Remote-Desktops und -anwendungen freizugeben. Diese Funktion wird als Clientlaufwerksumleitung bezeichnet. Erfordert View Agent 6.1.1 oder höher.
  • Windows 10-Remote-Desktop-Unterstützung
    Sie können mit Horizon Client eine Verbindung mit Windows 10-Remote-Desktops herstellen.
  • Erneute Smartcard-Authentifizierung nach einer Sitzung im Leerlauf
    Wenn Sie zur Authentifizierung eine Smartcard verwenden, können Sie jetzt, wenn sich Ihre Remote-Sitzung im Leerlauf befunden hat, mit Ihrer Smartcard eine erneute Authentifizierung ausführen.
  • TLSv1.2 ist standardmäßig aktiviert
    TLSv1.2 ist für die Kommunikation zwischen Horizon Client, View-Verbindungsserver und View Agent standardmäßig aktiviert. Zudem hat sich die standardmäßige Steuerungszeichenfolge zur Verschlüsselung in „!aNULL:kECDH+AES:ECDH+AES:RSA+AES:@STRENGTH“ geändert.
  • Unterstützung der 4K-Anzeige
    Sie können eine 4K-Anzeige verwenden, wenn Sie mit dem PCoIP-Anzeigeprotokoll auf einen Remote-Desktop oder eine Remoteanwendung zugreifen. Diese Funktion erfordert auch Horizon 6 Version 6.2.
  • Access Point-Integration
    Horizon Client kann die neue Access Point-Appliance anstelle eines Sicherheitsservers verwenden, um eine Verbindung mit einer View-Verbindungsserver-Instanz herzustellen.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.4

  • Verbesserte Benutzerführung bei der Installation von Horizon Client
    Das Installationsprogramm von Horizon Client lädt jetzt automatisch die benötigte Version der OpenSSL-Bibliothek herunter und installiert diese. Das Installationsprogramm ist auch in der Lage, Dienste zu registrieren und zu starten, die mit den Funktionen der USB-Umleitung und des virtuellen Druckens verknüpft sind.

    Bisher mussten Benutzer vor der Installation Konfigurationsaufgaben zur Aktivierung dieser Funktionen durchführen. Diese Verbesserungen sind sowohl mit der grafischen Oberfläche des Installationsassistenten als auch bei einer Installation von der Befehlszeile aus verfügbar.

  • Smartcards zum Anmelden bei RDS-Desktops und gehosteten Anwendungen
    Benutzer können sich jetzt bei RDS-basierten Desktops und RDS-basierten Anwendungen mit Smartcards authentifizieren. Erfordert View Agent 6.1 oder höher.
  • Linux-Remote-Desktops
    Administratoren können eine virtuelle Linux-Maschine als Remote-Desktop einrichten. Endbenutzer haben damit die Möglichkeit, sich bei einem Linux-Remote-Desktop von Horizon Client für Linux aus anzumelden. Dazu ist View Agent 6.1.1 oder höher und Horizon Client für Linux 3.4 erforderlich. In dieser Version werden nicht alle Funktionen unterstützt. Erläuterungen dazu finden Sie im Dokument Einrichten von Horizon 6 for Linux-Desktops.
  • Vorübergehend keine Unterstützung des FIPS-Modus
    Aus Sicherheitsgründen unterstützt diese Version nicht den FIPS-Modus (Federal Information Processing Standard, Bundesstandard für Informationsverarbeitung). Wenn in Ihrem Unternehmen Clients FIPS-kompatibel sein müssen, sollten Sie kein Upgrade auf Horizon Client 3.4 durchführen. Dieser Modus wird in einer zukünftigen Version wieder verfügbar sein.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.3: Es gab keine Version 3.3 dieses Clients.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.2

  • Unterstützung für zusätzliche Betriebssysteme im Client-Installationsprogramm – Das neue Client-Installationsprogramm bietet sowohl eine grafische als auch eine Befehlszeilen-UI für unbeaufsichtigte Installationen auf den unterstützten Betriebssystemen. Siehe Bevor Sie beginnen.
  • Neue UI zur Auswahl der Monitore für Horizon Client – Wenn Sie das Anzeigeprotokoll PCoIP verwenden und angeben, dass alle Monitore verwendet sollen, können Sie festlegen, dass auch benachbarte Monitore verwendet werden sollen.
  • Dauerhafte Einstellungen für standortbasiertes Drucken – Die Druckereinstellungen für standortbasierte Drucker bleiben auch dann erhalten, wenn der Benutzer sich abmeldet oder die Verbindung mit dem Desktop beendet. Nach der erneuten Anmeldung beim Desktop greift der standortbasierte Drucker auf die vorher festgelegten Einstellungen zurück. Dazu muss auf dem Remote-Desktop View Agent 6.0.2 installiert sein.

Neue Funktionen in Horizon Client 3.1

  • Unterstützung für gehostete Anwendungen – Mit dieser Version von Horizon Client für Linux können Sie sicher auf Windows-basierte Remoteanwendungen und Remote-Desktops zugreifen, die in einer VMware Horizon 6.0/6.0.1-Umgebung ausgeführt werden. Nachdem Sie Horizon Client gestartet und sich bei einem Horizon View Server der Version 6.0 oder höher angemeldet haben, werden alle Remoteanwendungen, zu deren Verwendung Sie berechtigt sind, sowie sämtliche Remote-Desktops angezeigt. Wenn Sie eine Anwendung auswählen, wird auf Ihrem lokalen Linux-System ein Fenster für diese Anwendung geöffnet. Eine Remoteanwendung sieht so aus und verhält sich so, als wäre sie lokal installiert.
  • Bevorzugte Remote-Desktops oder Remoteanwendungen – Sie können Remote-Desktops und Remoteanwendungen in Horizon Client als Favoriten auswählen. Favoriten sind durch ein Sternchen gekennzeichnet. Mithilfe des Sternchens können Sie schnell die Favoriten-Desktops und -anwendungen finden. Die Auswahl der Favoriten wird gespeichert, auch nachdem Sie sich vom View Server abgemeldet haben.
  • Erweiterte Unterstützung der virtuellen Druckfunktion und des standortbasierten Drucks Die virtuelle Druckfunktion und der standortbasierte Druck werden nun für Windows Server 2008 R2-Desktops mit Einzelsitzung, RDS-Desktops (die auf VM-RDS-Hosts gehostet werden) und Remoteanwendungen unterstützt. Sie können auch aus geschachtelten oder Sitzung-in-Sitzung-Anwendungen heraus drucken. Es gibt Remoteanwendungen, auf die Sie aus einer Thin-Client-Version von Horizon Client heraus zugreifen können. Zur Verwendung dieser Funktionen müssen Sie mit einem Horizon 6.0.1 (mit View)-Server verbunden sein.
  • Unterstützung von USB 3.0 – Horizon Client 3.1 unterstützt in Kombination mit Horizon 6.0.1 (mit View) an USB 3.0-Ports angeschlossene USB 3.0-Geräte. Für USB 3.0-Geräte wird nur ein Stream unterstützt. Da die Unterstützung mehrerer Streams in dieser Version nicht implementiert ist, weisen USB-Geräte kein verbessertes Leistungsverhalten auf.
    Hinweis: Auf dem Linux-Clientsystem werden i386-Prozessoren unterstützt, armel- und armhf-Architekturen dagegen nicht. Der Linux-Kernel muss Version 2.6.35 oder höher aufweisen.
  • Konfiguration der USB-Kanalverschlüsselung – Nun können Sie mithilfe der erweiterten SSL-Optionen, mit denen Sie die Kommunikation zwischen Horizon Client und View Server und View Agent verschlüsseln, Sicherheitsprotokolle auswählen und eine Schlüsselsteuerzeichenfolge für den USB-Kanal angeben.
  • Anwendungsname geändert – Der Name der Horizon Client-Anwendung für Linux wurde von VMware Horizon View Client in VMware Horizon Client geändert.
  • FreeRDP-Unterstützung wurde von FreeRDP 1.0.1 auf FreeRDP 1.1 aktualisiert – Mit diesem Upgrade wurde die Syntax für die Befehlszeilenverwendung geändert. Weitere Informationen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Linux.
  • Unterstützung für Ubuntu 14.04-Clients

Neue Funktionen in Horizon Client 3.0: Es gab keine Version 3.0 dieses Clients.

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Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für Horizon Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch und Koreanisch verfügbar.

Hinweis: Um auf der Client-Benutzeroberfläche Zeichen der vereinfachten chinesischen Sprache verwenden zu können, muss für das Clientsystem die Verwendung des Gebietsschemas zh_CN konfiguriert werden. Wenn Sie das Clientsystem auf die Verwendung des Gebietsschemas zh_SG festlegen, wird die Benutzeroberfläche in englischer Sprache angezeigt.

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Bevor Sie beginnen

  • Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2f aktualisiert. Zur Verbesserung des Installationskomforts lädt das auf der VMware-Download-Site zur Verfügung gestellte Installationsprogramm von Horizon Client diese Bibliothek herunter und installiert diese.
  • Mit dem von VMware bereitgestellten Installationsprogramm wird Horizon Client für Linux 4.0 auf den folgenden 32-Bit-Betriebssystemen unterstützt:
    • Ubuntu 12.04, 14.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.7
    • SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11 SP4
    • CentOS 6.7
  • Mit dem von VMware bereitgestellten Installationsprogramm wird Horizon Client für Linux 4.0 auf den folgenden 64-Bit-Betriebssystemen unterstützt:
    • Ubuntu x64 12.04, 14.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7.2
  • VMware Horizon Client für Linux wird seit dem letzten Wartungs-Release von Horizon View 5.3.x, VMware Horizon 6.0.x, VMware Horizon 6, Version 6.1.x und VMware Horizon 6, Version 6.2.x, und Horizon 7, Version 7.0 unterstützt.
  • Laden Sie zur Installation das Installationsprogramm von der VMware Horizon Client-Downloadseite herunter.
  • Ubuntu-Benutzer haben auch die Möglichkeit, Horizon Client 3.5 und frühere Versionen aus dem Ubuntu Software Center herunterzuladen und zu installieren. Sie müssen dazu „Canonical Partner“ aktivieren und mit Synaptic Package Manager die Installation des vmware-view-client-Pakets suchen und konfigurieren. Bitte beachten Sie, dass zwischen der ersten Veröffentlichung von Horizon Client durch VMware und der Verfügbarkeit im Ubuntu Software Center eine gewisse Zeitspanne liegen kann. Weiterer Hinweis: Die letzte Version, die Ubuntu 10.04 unterstützt, ist Horizon View Client 1.7.
  • Horizon Client für Linux 4.0 wird nicht mit der GTK+-Bibliothek ausgeliefert, sondern verwendet die auf dem Hostsystem installierte Version dieser Bibliothek. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem System die aktuelle Version der GTK+-Bibliothek mit Bugfixes für bekannte Sicherheitsrisiken verfügbar ist. Eine Liste der bekannten Sicherheitsrisiken für GTK+ und der betreffenden Versionen finden Sie unter https://www.cvedetails.com/vulnerability-list/vendor_id-666/GTK.html.

Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und detaillierte Installationsanweisungen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Linux.

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Behobene Probleme

In Horizon Client 3.5 behoben

  • Bei der Ausführung des Installationsprogramms für Horizon Client bestätigt die Überprüfung immer die Clientkompatibilität der Komponente. Für eine korrekte Kompatibilitätsüberprüfung müssen Sie manuell folgenden Befehl ausführen:
    ldd /usr/lib/vmware/view/bin/vmware-view

    Dieser Befehl ermittelt, ob alle erforderlichen Bibliotheken auf Ihrem Clientsystem vorhanden sind. Die Überprüfung der anderen Komponenten wie PCoIP, USB, RTAV, Smartcard und virtuelles Drucken ist davon nicht betroffen. Die Überprüfung dieser Komponenten liefert präzise Ergebnisse.

In Horizon Client 3.4 behoben

  • Bisher waren verschiedene Probleme bei der Verwendung einer japanischen Tastatur aufgetreten.
    Umgehung für vorherige Versionen: Um auf einer japanischen USB-Tastatur die Taste Hiragana/Katakana/Muhenkan/Henkan zu verwenden, aktivieren Sie auf dem View-Desktop die 106/109-Tastaturunterstützung. Genauere Anleitungen finden Sie in der Microsoft Knowledgebase unter http://support.microsoft.com/kb/822190. Wenn dieser Knowledgebase-Artikel nicht hilft, Ihr Problem zu lösen, finden Sie weitere Informationen unter http://support.microsoft.com/kb/927824/en-us.
  • Horizon Client für Linux 3.2 benötigt openssl 1.0.1i anstelle von 0.9.8. Allerdings unterstützt SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11 keine native openssl-1.0.1i-Bibliothek. Da die Hash-Links der vertrauenswürdigen CA-Zertifikate in /etc/ssl/cert zwischen 0.9.8 und 1.0.1 abgewichen sind, schlug die Prüfung des Serverzertifikats fehl.
    Umgehung für vorherige Versionen: Nachdem Sie openssl 1.0.1i auf SLED 11 kompiliert und installiert haben, erstellen Sie den Hash-Link mit der Datei c_rehash von openssl-1.0.1i neu, und zwar wie folgt:

    #c_rehash /etc/ssl/cert

    Die Datei c_rehash befindet sich im bin-Ordner der kompilierten openssl-Bibliothek.

In Horizon Client 3.2 behoben

  • Nach der Zeitüberschreitung einer Sitzung reagierte der Desktop nicht mehr und zeigte nach etwa 45 Sekunden den Desktopauswahl-Bildschirm an.
    Dieses Problem wurde nun behoben.

In Horizon Client 3.1 behoben

  • Wenn bisher die Gruppenrichtlinieneinstellung „Senden eines Sicherheitsaufrufs für Strg+Alt+Entf deaktivieren“ auf dem Remote-Desktop aktiviert war, hatten die Auswahl von „Strg+Alt+Entf senden“ in der Menüleiste des Linux-Clients sowie die Tastenkombination „Strg+Alt+Einfg“ keine Wirkung. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Wenn Sie bisher in Ubuntu 12.04 im Anmeldungsdialogfeld für Horizon Client auf „Info zu VMware Horizon View Client“ klickten, konnten Sie das Info-Fenster erst schließen, nachdem Sie das Anmeldungsfenster geschlossen hatten. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Nach der Installation von Horizon Client konnte die vom Betriebssystem verwendete Sprache auf dem Clientcomputer nicht gewechselt werden. Die Sprachsupport-App in den Systemeinstellungen konnte nicht gestartet werden. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Bei Horizon Client auf Ubuntu 12.04 wurde die Menüleiste bisher nicht auf dem Desktopauswahl-Bildschirm angezeigt, wenn der Client mit dem Parameter
    --fullscreen gestartet wurde. Dieses Problem wurde nun behoben.
  • Die Funktion zum Kopieren und Einfügen funktionierte bisher auf Linux-Systemen mit ARM-Prozessoren nicht. Dieses Problem wurde nun behoben.

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Bekannte Probleme

  • Es gibt ein bekanntes Sicherheitsproblem, das sich auf Horizon Clients auswirken kann. Dabei geht es um eine Berechtigungseskalation mit glibc. Das Problem wurde vom Team von Project Zero erkannt und in CVE-2014-5119 beschrieben. Um die Folgen dieses Problems zu vermeiden, empfehlen wir Partnern und Kunden ein Linux-Update wie folgt:
  • Wenn Sie Horizon Client zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop verwenden, für den die Funktion der Clientlaufwerksumleitung deaktiviert ist, z. B. über eine Gruppenrichtlinieneinstellung, oder wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, auf dem View Agent 6.1.0 oder früher installiert ist, wird keine Begründung angezeigt, warum die Funktion der Clientlaufwerksumleitung nicht funktioniert.
  • In einigen Versionen von Linux, darunter CentOS 6.5 und 6.6, funktioniert die NumLock-Leuchte nicht, wenn ein View-Desktop aktiviert ist.
  • Wenn mehrere Horizon-Clients gleichzeitig eine Verbindung zum selben RDS-Desktop oder zur selben RDS-Remoteanwendung herstellen und einem gleichnamigen standortbasierten Drucker zugeordnet werden, wird der Drucker zwar in der ersten Clientsitzung, jedoch nicht in späteren Clientsitzungen angezeigt.
    Umgehung: Führen Sie für Clientsitzungen, bei denen der Drucker nicht angezeigt wird, eine manuelle Aktualisierung durch. Für einen Remote-Desktop drücken Sie F5 oder aktualisieren Sie das Fenster „Geräte und Drucker“. Für eine Remoteanwendung schließen Sie das Anwendungsdruck-Dialogfeld und öffnen Sie es erneut. Der standortbasierte Drucker wird in der Druckerliste angezeigt.
  • Das virtuelle Drucken funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop über RDP herstellen, Horizon Client auf dem Remote-Desktop öffnen, eine geschachtelte Anwendungssitzung starten und sich dann vom Desktop ab- und wieder anmelden. Wenn Sie versuchen, aus einer geschachtelten Anwendung heraus zu drucken, wird die erwartete Druckerliste möglicherweise nicht angezeigt. Dieses Problem tritt erst auf, nachdem Sie sich wieder beim Desktop angemeldet haben.
    Umgehung: Setzen Sie die Anwendung auf dem Remote-Desktop zurück. Um zu vermeiden, Anwendungen zurücksetzen zu müssen, verwenden Sie für beide Enden der Sitzung-in-Sitzung-Verbindung PCoIP. Das heißt, verwenden Sie PCoIP für die Verbindung mit dem Remote-Desktop und auch für die Verbindung mit der geschachtelten Anwendung aus dem Desktop heraus. Wenn Sie standortbasiertes Drucken verwenden, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie das Anwendungsdialogfeld "Drucken" schließen und erneut öffnen.
  • Falls Sie eine FreeRDP-Verbindung verwenden und eine Monitorkonfiguration angeben, die einen Konflikt mit der vom Endbenutzer gewählten Konfiguration verursacht, wird die Leistung von Horizon Client beeinträchtigt und der Client reagiert möglicherweise überhaupt nicht mehr. Beispielsweise würde der folgende Befehl zum Starten von Horizon Client Probleme verursachen, wenn der Benutzer „Vollbild – Dieser Monitor“ wählt:

    vmware-view --enableNla --rdpclient=xfreerdp --xfreerdpOptions="/sec:nla /cert-ignore /p:password /u:crt\administrator /multimon"

    Es empfiehlt sich, keine FreeRDP-Optionen für die Anzeige anzugeben, wie beispielsweise /multimon oder /workarea. Überlassen Sie die Kontrolle der Topologie stattdessen Horizon Client.
  • Falls Sie FreeRDP zum Herstellen einer Verbindung mit einem Windows XP- oder Windows Vista-Remote-Desktop verwenden und das Clientsystem mehrere Monitore mit einer Gesamtbildschirmauflösung verwendet, die größer ist als die für den Remote-Desktop festgelegte maximale Auflösung, wird das Startmenü oder die Taskleiste nicht im Remote-Desktop angezeigt. Dieses Problem tritt beispielsweise auf, wenn das Clientsystem zwei Monitore mit einer Bildschirmauflösung von jeweils 2560 x 1600 verwendet.
  • Wenn auf Ihrem Clientsystem pcsc-lite, Version 1.5, ausgeführt wird, kann Folgendes eintreten: Die Richtlinie zum Entfernen von Smartcards funktioniert nicht; das Abmelden, Herunterfahren oder Zurücksetzen eines Windows-Remote-Desktops verursacht einen schwarzen Bildschirm oder das Horizon Client-Menü ist etwa 10 Sekunden lang leer, wenn ein Benutzer Smartcard-Sitzungen mit mehreren Desktops ausführt und die Verbindung mit einem Desktop trennt.
    Umgehung: Führen Sie ein Upgrade auf pcsc-lite 1.7.4 oder höher durch.
  • Wenn Sie ein PulseAudio-Soundsystem verwenden, hören Sie möglicherweise ein statisches Rauschen, wenn Sie den Lautstärkeregler des Gastsystems verwenden.
    Umgehung: Verwenden Sie den Lautstärkeregler des Linux-Clientsystems oder verwenden Sie ALSA Audio.
  • Wenn Sie über FreeRDP eine Verbindung mit einem View-Desktop herstellen und den Desktop zur Verbindungsherstellung mit einer separaten Festplatte konfigurieren, kann der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt werden, wenn er Nicht-ASCII-Zeichen enthält. Wenn Sie z. B. für den Namen Ihrer Festplatte Nicht-ASCII-Zeichen verwenden und Horizon Client mit der Befehlszeilenoption
    '--rdpclient=xfreerdp' and '--xfreerdpOptions="/drive:, /home/user"'
    starten, wird der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt.
  • Wenn Sie bei Horizon Client unter Ubuntu 12.04 in einem View-Desktop die Windows-Taste drücken, wird das Drücken der Windows-Taste auch vom Client-Betriebssystem aufgezeichnet.
  • Bei Horizon Client unter Ubuntu 12.04 können gelegentlich Probleme beim Starten eines View-Desktops im Vollbildmodus auftreten.
    Umgehung: Aktualisieren Sie auf die letzte Patch-Version von Ubuntu 12.04 oder wechseln Sie zum Clientbetriebssystem, indem Sie „Alt+Tab“ drücken und dann zur View-Desktop-Sitzung zurückkehren.
  • Wenn Sie das VMware Blast-Anzeigeprotokoll zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop auswählen und das UDP-Netzwerkprotokoll verwendet wird, wird die Sitzung möglicherweise unterbrochen.
    Umgehung: Deaktivieren Sie das UDP-Netzwerk für VMware Blast-Sitzungen. Weitere Informationen finden Sie unter „Konfigurieren von VMware Blast-Optionen“ in Verwenden von Horizon Client für Linux.
  • Benutzer können rdesktop 1.8.x nicht zum Herstellen einer Verbindung mit Horizon 7 Windows-Desktops verwenden. Der Grund hierfür ist, dass Horizon 7 TLSv1.0 standardmäßig nicht unterstützt und rdesktop 1.8.x nur TLSv1.0 unterstützt.
    Umgehung: Aktivieren Sie TLSv1.0 auf dem Desktop, indem Sie den folgenden Registrierungsschlüssel festlegen:.
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\SecurityProviders\SCHANNEL\Protocols\TLS 1.0\Server]"Enabled"=dword:00000001
    Beachten Sie, dass TLSv1.0 als nicht sicher genug gilt. Für Windows 7-Desktops muss die Microsoft KB https://support.microsoft.com/en-us/kb/3080079 ebenfalls installiert sein.

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