Versionshinweise zu VMware Horizon Client für Linux

Horizon Client für Linux 4.3 | 8. Dezember 2016

Zuletzt aktualisiert am: 8. Dezember 2016

Diese Versionshinweise decken die folgenden Themen ab:

Wichtige Funktionen

VMware Horizon Client für Linux erleichtert den Zugriff auf Ihren virtuellen Windows-Desktop von einem unterstützten Linux-System und bietet dabei die bestmögliche Benutzererfahrung im lokalen Netzwerk (LAN) oder Fernnetz (WAN).

  • Unterstützung für Ubuntu, Red Hat Enterprise Linux (RHEL), SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) und CentOS – Das Installationsprogramm für Horizon Client bietet Unterstützung für diese Betriebssysteme. Das Installationsprogramm ist auf der VMware-Download-Site verfügbar.
  • Unübertroffene Leistung - Die Anpassungsfähigkeiten der VMware Blast- und PCoIP-Anzeigeprotokolle wurden optimiert, um Ihnen selbst bei Verbindungen mit einer geringen Bandbreite oder langen Wartezeiten die beste Benutzererfahrung zu ermöglichen. Ihr Desktop ist schnell und reaktionsfähig, egal von wo aus Sie auf ihn zugreifen.
  • Einfache Konnektivität – Horizon Client für Windows ist eng in VMware Horizon integriert und ermöglicht so eine einfache Einrichtung und Verbindungsherstellung.
  • Sicherheit an jedem Standort - Egal ob an Ihrem Schreibtisch oder außerhalb des Büros - Ihre Daten werden immer sicher an Ihren aktuellen Standort geliefert. Auf dem Client wird eine erweiterte Zertifikatsprüfung durchgeführt. Horizon Client für Linux unterstützt zudem auch die optionale RADIUS- und RSA-SecurID-Authentifizierung.

Seitenanfang

Neuheiten in dieser Version

  • Übergeben von Befehlszeilenargumenten beim Start einer Remoteanwendung von einem URI
    Sie können beim Start einer Remoteanwendung von einem URI Befehlszeilenargumente mithilfe der args-Abfrage übergeben.
  • USB-Umleitung auf RDS-gehosteten Desktops
    Benutzer können ihre USB-Geräte an ihre Linux-Clientsysteme anschließen und diese Geräte an RDS-gehostete Desktops umleiten lassen.
  • Ermittlung des Monitors bei der Auswahl mehrerer Monitore
    Benutzer können auf einfache Weise über die Farbe und eine Nummer feststellen, welche physischer Monitor dem Monitorsymbol in der Clientbenutzeroberfläche entspricht.
  • Erweiterung der Funktion der Clientlaufwerksumleitung 
    Benutzer haben jetzt die Möglichkeit, Wechselmediengeräte automatisch über die Clientlaufwerksumleitung (CDR, Client Directory Redirection) anstelle der USB-Umleitung zu verbinden.
  • Unterstützung mehrerer Monitore mit der H.264-Hardware-Decodierung
    Die Funktion der H.264-Hardware-Decodierung, die bisher nur für einen einzelnen Monitor unterstützt wurde, kann jetzt für mehrere Monitore aktiviert werden.

Seitenanfang

Internationalisierung

Die Benutzeroberfläche und die Dokumentation für Horizon Client sind in den Sprachen Englisch, Japanisch, Französisch, Deutsch, vereinfachtes Chinesisch, traditionelles Chinesisch, Koreanisch und Spanisch verfügbar.

Hinweis: Um auf der Client-Benutzeroberfläche Zeichen der vereinfachten chinesischen Sprache verwenden zu können, muss für das Clientsystem die Verwendung des Gebietsschemas zh_CN konfiguriert werden. Wenn Sie das Clientsystem auf die Verwendung des Gebietsschemas zh_SG festlegen, wird die Benutzeroberfläche in englischer Sprache angezeigt.

Seitenanfang

Bevor Sie beginnen

  • Die OpenSSL-Bibliothek wurde auf die Version openssl-1.0.2j aktualisiert. Zur Verbesserung des Installationskomforts lädt das auf der VMware-Download-Seite zur Verfügung gestellte Installationsprogramm von Horizon Client diese Bibliothek herunter und installiert diese.
  • Mit dem von VMware bereitgestellten Installationsprogramm wird Horizon Client für Linux 4.3 auf den folgenden 32-Bit-Betriebssystemen unterstützt:
    • Ubuntu 12.04, 14.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.8
    • SUSE Linux Enterprise Desktop (SLED) 11 SP4
    • CentOS 6.8
  • Mit dem von VMware bereitgestellten Installationsprogramm wird Horizon Client für Linux 4.3 auf den folgenden 64-Bit-Betriebssystemen unterstützt:
    • Ubuntu x64 12.04, 14.04
    • Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 6.8, 7.2
  • VMware Horizon Client für Linux wird seit dem letzten Wartungs-Release von Horizon View 5.3.x, VMware Horizon 6.0.x, VMware Horizon 6, Version 6.1.x, VMware Horizon 6, Version 6.2.x und Horizon 7 Version 7.0.x unterstützt.
  • Für die Durchführung der Installation laden Sie das Installationsprogramm von der VMware Horizon Client-Download-Seite herunter.
  • Horizon Client für Linux 4.3 wird nicht mit der GTK+-Bibliothek ausgeliefert, sondern verwendet die auf dem Hostsystem installierte Version dieser Bibliothek. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem System die aktuelle Version der GTK+-Bibliothek mit Bugfixes für bekannte Sicherheitsrisiken verfügbar ist. Eine Liste der bekannten Sicherheitsrisiken für GTK+ und der betreffenden Versionen finden Sie unter https://www.cvedetails.com/vulnerability-list/vendor_id-666/GTK.html.

Weitere Informationen zu den Systemanforderungen und detaillierte Installationsanweisungen finden Sie unter Verwenden von VMware Horizon Client für Linux.

Seitenanfang

Behobene Probleme

  • Ihre Sitzung bleibt jetzt weiterhin verbunden, wenn Sie das VMware Blast-Anzeigeprotokoll zur Herstellung einer Verbindung mit einem Remote-Desktop auswählen und das UDP-Netzwerkprotokoll verwenden.

Seitenanfang

Bekannte Probleme

  • Es gibt ein bekanntes Sicherheitsproblem, das sich auf Horizon Clients auswirken kann. Dabei geht es um eine Berechtigungseskalation mit glibc. Das Problem wurde vom Team von Project Zero erkannt und in CVE-2014-5119 beschrieben. Um die Folgen dieses Problems zu vermeiden, empfehlen wir Partnern und Kunden ein Linux-Update wie folgt:
  • Wenn Sie Horizon Client zum Herstellen einer Verbindung mit einem Remote-Desktop verwenden, für den die Funktion der Clientlaufwerksumleitung deaktiviert ist, z. B. über eine Gruppenrichtlinieneinstellung, oder wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen, auf dem View Agent 6.1.0 oder früher installiert ist, wird keine Begründung angezeigt, warum die Funktion der Clientlaufwerksumleitung nicht funktioniert.
  • In einigen Versionen von Linux, darunter CentOS 6.x, funktioniert die NumLock-Leuchte nicht, wenn ein View-Desktop aktiviert ist.
  • Wenn mehrere Horizon-Clients gleichzeitig eine Verbindung zum selben RDS-Desktop oder zur selben RDS-Remoteanwendung herstellen und einem gleichnamigen standortbasierten Drucker zugeordnet werden, wird der Drucker zwar in der ersten Clientsitzung, jedoch nicht in späteren Clientsitzungen angezeigt.
    Umgehung: Führen Sie für Clientsitzungen, bei denen der Drucker nicht angezeigt wird, eine manuelle Aktualisierung durch. Für einen Remote-Desktop drücken Sie F5 oder aktualisieren Sie das Fenster „Geräte und Drucker“. Für eine Remoteanwendung schließen Sie das Anwendungsdruck-Dialogfeld und öffnen Sie es erneut. Der standortbasierte Drucker wird in der Druckerliste angezeigt.
  • Das virtuelle Drucken funktioniert möglicherweise nicht, wenn Sie eine Verbindung mit einem Remote-Desktop über RDP herstellen, Horizon Client auf dem Remote-Desktop öffnen, eine geschachtelte Anwendungssitzung starten und sich dann vom Desktop ab- und wieder anmelden. Wenn Sie versuchen, aus einer geschachtelten Anwendung heraus zu drucken, wird die erwartete Druckerliste möglicherweise nicht angezeigt. Dieses Problem tritt erst auf, nachdem Sie sich wieder beim Desktop angemeldet haben.
    Umgehung: Setzen Sie die Anwendung auf dem Remote-Desktop zurück. Um zu vermeiden, Anwendungen zurücksetzen zu müssen, verwenden Sie für beide Enden der Sitzung-in-Sitzung-Verbindung PCoIP. Das heißt, verwenden Sie PCoIP für die Verbindung mit dem Remote-Desktop und auch für die Verbindung mit der geschachtelten Anwendung aus dem Desktop heraus. Wenn Sie standortbasiertes Drucken verwenden, können Sie dieses Problem beheben, indem Sie das Anwendungsdialogfeld "Drucken" schließen und erneut öffnen.
  • Falls Sie eine FreeRDP-Verbindung verwenden und eine Monitorkonfiguration angeben, die einen Konflikt mit der vom Endbenutzer gewählten Konfiguration verursacht, wird die Leistung von Horizon Client beeinträchtigt und der Client reagiert möglicherweise überhaupt nicht mehr. Beispielsweise würde der folgende Befehl zum Starten von Horizon Client Probleme verursachen, wenn der Benutzer „Vollbild – Dieser Monitor“ wählt:

    vmware-view --enableNla --rdpclient=xfreerdp --xfreerdpOptions="/sec:nla /cert-ignore /p:password /u:crt\administrator /multimon"

    Es empfiehlt sich, keine FreeRDP-Optionen für die Anzeige anzugeben, wie beispielsweise /multimon oder /workarea. Überlassen Sie die Kontrolle der Topologie stattdessen Horizon Client.
  • Falls Sie FreeRDP zum Herstellen einer Verbindung mit einem Windows XP- oder Windows Vista-Remote-Desktop verwenden und das Clientsystem mehrere Monitore mit einer Gesamtbildschirmauflösung verwendet, die größer ist als die für den Remote-Desktop festgelegte maximale Auflösung, wird das Startmenü oder die Taskleiste nicht im Remote-Desktop angezeigt. Dieses Problem tritt beispielsweise auf, wenn das Clientsystem zwei Monitore mit einer Bildschirmauflösung von jeweils 2560 x 1600 verwendet.
  • Wenn auf Ihrem Clientsystem pcsc-lite, Version 1.5, ausgeführt wird, kann Folgendes eintreten: Die Richtlinie zum Entfernen von Smartcards funktioniert nicht; das Abmelden, Herunterfahren oder Zurücksetzen eines Windows-Remote-Desktops verursacht einen schwarzen Bildschirm oder das Horizon Client-Menü ist etwa 10 Sekunden lang leer, wenn ein Benutzer Smartcard-Sitzungen mit mehreren Desktops ausführt und die Verbindung mit einem Desktop trennt.
    Umgehung: Führen Sie ein Upgrade auf pcsc-lite 1.7.4 oder höher durch.
  • Wenn Sie ein PulseAudio-Soundsystem verwenden, hören Sie möglicherweise ein statisches Rauschen, wenn Sie den Lautstärkeregler des Gastsystems verwenden.
    Umgehung: Verwenden Sie den Lautstärkeregler des Linux-Clientsystems oder verwenden Sie ALSA Audio.
  • Wenn Sie über FreeRDP eine Verbindung mit einem View-Desktop herstellen und den Desktop zur Verbindungsherstellung mit einer separaten Festplatte konfigurieren, kann der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt werden, wenn er Nicht-ASCII-Zeichen enthält. Wenn Sie z. B. für den Namen Ihrer Festplatte Nicht-ASCII-Zeichen verwenden und Horizon Client mit der Befehlszeilenoption
    '--rdpclient=xfreerdp' and '--xfreerdpOptions="/drive:, /home/user"'
    starten, wird der Festplattenname auf dem View-Desktop nicht korrekt angezeigt.
  • Wenn Sie in Ubuntu 12.04 und 14.04 die Windows-Taste auf einem View-Desktop drücken, wird das Drücken der Windows-Taste auch vom Client-Betriebssystem erfasst.
  • In Ubuntu 12.04 kann es gelegentlich zu einem Problem kommen, wenn Sie einen View-Desktop im Vollbildmodus starten.
    Umgehung: Aktualisieren Sie auf die letzte Patch-Version von Ubuntu 12.04 oder wechseln Sie zum Clientbetriebssystem, indem Sie „Alt+Tab“ drücken und dann zur View-Desktop-Sitzung zurückkehren.
  • Benutzer können rdesktop 1.8.x nicht zum Herstellen einer Verbindung mit Horizon 7 Windows-Desktops verwenden. Der Grund hierfür ist, dass Horizon 7 TLSv1.0 standardmäßig nicht unterstützt und rdesktop 1.8.x nur TLSv1.0 unterstützt.
    Umgehung: Aktivieren Sie TLSv1.0 auf dem Desktop, indem Sie den folgenden Registrierungsschlüssel festlegen:
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\ControlSet001\Control\SecurityProviders\SCHANNEL\Protocols\TLS 1.0\Server]"Enabled"=dword:00000001
    Beachten Sie, dass TLSv1.0 als nicht sicher genug gilt. Für Windows 7-Desktops muss die Microsoft KB https://support.microsoft.com/en-us/kb/3080079 ebenfalls installiert sein.
  • Wenn in RHEL 7.2 64 Bit bei aktiviertem H.264 und mit dem VMware Blast-Protokoll AMD-Open-Source-Treiber verwendet werden, können Benutzer eventuell keine Verbindung mit einem Remote-Desktop herstellen.
    Umgehung: Fügen Sie vmgl.GL_ARB_transform_feedback2 = FALSE zu /etc/vmware/config hinzu.
  • Wenn Sie in RHEL 6.x bei zwei Monitoren mit einer maximalen Auflösung von 2560x1600 die Reihenfolge der Monitore ändern (also wenn der Hauptmonitor zum Zweitmonitor wird und umgekehrt) und dann Horizon Client ausführen sowie eine Verbindung mit einem Desktop mithilfe von PCoIP und der Einstellung Vollbild – Alle Monitore herstellen, sind nach der Darstellung des Remote-Desktops die Menüoptionen Datei > Vom Server trennen und Datei > Zur Desktop- und Anwendungsliste zurückkehren nicht verwendbar.
  • Einige Videodateien werden eventuell nicht korrekt auf einem Remote-Desktop abgespielt, wenn die Multimedia-Umleitung MMR aktiviert ist.
    Lösung: Stellen Sie sicher, dass das Videoformat unterstützt wird und dass das für das Video benötigte Dekoder-Plug-In auf dem Client installiert ist.
  • Auf einem Windows 7-Remote-Desktop wird, wenn Sie beim Abspielen eines Videos in Internet Explorer eine neue Registerkarte öffnen, der MMR-Videoframe überlappend auf der neuen Registerkarte angezeigt.
    Umgehung: Öffnen Sie beim Abspielen eines Videos keine neue Registerkarte und wechseln Sie auch nicht zu einer anderen.
  • Videos werden in Remote-Desktops nicht flüssig abgespielt, der Ton bleibt bei Aktivierung von MMR weg und die Netzwerkverzögerung beträgt mehr als 75 ms.
    Umgehung: Deaktivieren Sie die MMR, wenn die Netzwerkverzögerung mehr als 75 ms beträgt.

Seitenanfang